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Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen und unseren Download-Bereich.

FAQs

Häufige Fragen und die Antworten zu verschiedenen Themengebieten.

Nutzung

Welche gewerblichen Nutzungen sollen im INquartier entstehen?
Werden auch zusätzliche soziale Gemeinbedarfsflächen (z.B. eine Kita) entstehen?

Welche gewerblichen Nutzungen sollen im INquartier entstehen?

Angedacht sind Büronutzung, Einzelhandelsflächen zur Deckung des täglichen Bedarfs sowie Gastronomie. Sie sollen ihren Teil zu einem lebendigen Stadtquartier beitragen.

Werden auch zusätzliche soziale Gemeinbedarfsflächen (z.B. eine Kita) entstehen?

Ob mit dem neuen Quartier auch der Bedarf für beispielsweise eine neue Kindertagesstätte entsteht, wird von der Stadt im Rahmen einer Bedarfsermittlung geklärt.

Bebauung

Gibt es bereits konkrete Vorstellungen, wie das neue Quartier aussehen wird?
Wie viele neue Wohnungen sind geplant?
Was für Wohnungen sind im INquartier geplant?
Was geschieht mit den beiden Baudenkmälern auf dem Gelände?
Gibt es eine maximale Bauhöhe?
Wird die Mauer um das Gelände erhalten bleiben?

Gibt es bereits konkrete Vorstellungen, wie das neue Quartier aussehen wird?

Das wird alles im weiteren Verfahren, explizit im städtebaulichen Wettbewerb und im Bebauungsplanverfahren, geklärt werden. In beiden Verfahren ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen.

Wie viele neue Wohnungen sind geplant?

Bisher gibt es noch keine festgelegten Zahlen. Die genaue Anzahl der neu zu schaffenden Wohnungen ist abhängig von den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs. Grundsätzlich soll aber ca. 2/3 der geplanten Geschossfläche für Wohnungen genutzt werden.

Was für Wohnungen sind im INquartier geplant?

Im neuen INquartier sollen Miet- und Eigentumswohnungen für alle Generationen und Einkommensstufen entstehen – so beispielsweise für Studierende und Familien. Aber auch das Thema Mehrgenerationenwohnen soll in die Planungen einbezogen werden. Darüber hinaus wird auch öffentlich geförderter Wohnraum gebaut werden. Wir wissen, je besser die soziale Durchmischung, desto besser der soziale Friede. Die genaue Anzahl und Aufteilung der Wohnungen hängen jedoch von den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs ab.

Was geschieht mit den beiden Baudenkmälern auf dem Gelände?

Die identitätsstiftenden Baudenkmäler auf dem Gelände – der Wasserturm und die Fabrikhalle – sollen erhalten und in die weiteren Planungen miteinbezogen werden. Die Fabrikhalle soll eine neue Nutzung bekommen. Die Baudenkmäler schlagen eine Brücke zur Vergangenheit des Areals und bieten durch ihre Integration in das Gesamtkonzept des Stadtquartiers die Gelegenheit, dass das INquartier eine eigene Identität entwickelt.

Gibt es eine maximale Bauhöhe?

Die städtebaulich verträgliche und maximale Bauhöhe wird ein Ergebnis des Wettbewerbs und des nachgelagerten Bebauungsplanverfahrens sein und daher erst nach Abschluss des Wettbewerbs feststehen.

Wird die Mauer um das Gelände erhalten bleiben?

Mit dem INquartier soll Ingolstadt ein neues urbanes und durchlässiges Stadtquartier bekommen. Das bisher geschlossene, private und industriell genutzte Areal soll dabei geöffnet und für alle Ingolstädter zugänglich werden. Daher wird die Mauer um das Areal voraussichtlich größtenteils zurückgebaut werden, um das Gelände zugänglich zu gestalten und neue Wegeverbindungen beispielsweise für Fußgänger und Radfahrer zu ermöglichen.
Wo die Mauer wichtige Funktionen für die direkten Anwohner, wie beispielsweise Lärmschutz oder Gartenbegrenzung, erfüllt, werden wir nach adäquaten Lösungen für diese Funktionen suchen.

Planungen und der weitere Prozess

Welche weiteren Schritte sind bis zur Realisierung des INquartiers notwendig?
Wann wird das INquartier gebaut werden?
Welche Möglichkeiten gibt es für die Bürgerinnen und Bürger sich zu beteiligen?
Wird die GERCHGROUP das INquartier komplett selbst bauen?

Welche weiteren Schritte sind bis zur Realisierung des INquartiers notwendig?
Wann wird das INquartier gebaut werden?

Derzeit führt die GERCHGROUP in Abstimmung mit der Stadt Ingolstadt einen städtebaulichen Wettbewerb durch, um ein optimales städtebauliches Ergebnis für das Quartier zu erzielen. Der Wettbewerb soll im März 2020 abgeschlossen werden. Seine Ergebnisse werden in die Erarbeitung des Bebauungsplans einfließen. Dieser muss vom Stadtrat beschlossen werden und bildet dann die Grundlage für die eigentlichen Bauanträge.

Zum momentanen Zeitpunkt rechnet die GERCHGROUP damit, ab 2023 mit dem Bau beginnen zu können. Bis dahin können aber auch manche Unwägbarkeiten zu einer Verzögerung führen.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Bürgerinnen und Bürger sich zu beteiligen?

Während des gesamten Prozesses werden wir die Bürgerinnen und Bürger immer wieder informieren und Möglichkeiten schaffen, sich an den Planungen zu beteiligen. Die erste Möglichkeit hat es bereits im Vorfeld des städtebaulichen Wettbewerbs gegeben, so dass die Bevölkerung schon bei der Auslobung des Wettbewerbs miteinbezogen wurde.

Der städtebauliche Wettbewerb ist in ein mehrstufiges Planungsverfahren eingebettet. Nach der ersten Stufe werden die Ergebnisse dem Stadtrat sowie der Öffentlichkeit vorgestellt und deren Ansichten und Hinweise zu den Entwürfen eingeholt. Diese werden den an der nächsten Stufe teilnehmenden Büros ebenfalls übermittelt, bevor diese bis Januar 2020 ihre Entwürfe nochmals überarbeiten können. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am Schluss selbstverständlich ebenfalls öffentlich vorgestellt und erklärt werden.

Auch im weiteren Bebauungsplanverfahren ist Beteiligung fest verankert und z.T. ohnehin gesetzlich vorgeschrieben.

Wird die GERCHGROUP das INquartier komplett selbst bauen?

Wir möchten das gesamte Areal zu einem neuen, innovativen und lebendigen Stadtquartier entwickeln. Dabei ist es uns wichtig, dass diese Planungen „aus einem Guss“ erfolgen, damit hinterher das Quartier als solches erkennbar ist und eine eigene Identität entwickeln kann. Daher werden momentan die Vorbereitungen für einen städtebaulichen Wettbewerb getroffen. In diesem werden die Planungen konkretisiert. Durch das Wettbewerbsformat, das von einer 15-köpfigen, renommierten Fachjury begleitet wird, wird sichergestellt, dass das neue Quartier sehr hohen städtebaulichen Qualitätsstandards entspricht.

Die Verwirklichung der im Planungsprozess entwickelten Ideen werden wir jedoch nicht allein stemmen können. Wir als GERCHGROUP realisieren beispielsweise grundsätzlich keine Eigentumswohnungen. Die Teile des Grundstücks, auf dem diese Wohnungsform entstehen soll, werden wir daher nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens veräußern. Ob und inwieweit noch andere Teile des Areals verkauft werden, steht heute noch nicht fest. Als Projektentwickler gehört dieser Verkauf jedoch regelmäßig zu unserem Geschäftsmodell.

Natur & Umwelt

Wird der Nordpark erweitert?

Wird der Nordpark erweitert?

Der Nordpark soll auf dem ehemaligen Rieter-Areal nach Westen erweitert werden. Dadurch entstehen neue öffentliche Grünflächen, die nicht nur den zukünftigen Bewohnern des INquartiers, sondern auch den schon jetzt im Umfeld wohnenden Bürgerinnen und Bürgern als Erholungs- und Aufenthaltsflächen zugutekommen.

Verkehr

Werden die vielen neuen Bewohner und ihre Autos nicht ein Verkehrschaos auslösen?

Werden die vielen neuen Bewohner und ihre Autos nicht ein Verkehrschaos auslösen?

Zunächst ist festzuhalten, dass der bisherige Lieferverkehr auf dem industriell genutzten Areal künftig entfällt.

Als Grundlage für die städtebauliche Planung wird unter anderem auch ein Verkehrskonzept zur optimierten Lenkung der künftigen Verkehrsströme erarbeitet.

Grundsätzlich soll ein autoarmes Quartier entstehen und der sich durch die neuen Bewohner und Nutzer ergebende Verkehr möglichst klein gehalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden schon in der Planung innovative Ansätze wie z. B. Sharing-Angebote für Pkw, (Lasten-)Fahrräder und E-Scooter oder zentrale Paket-Abhol-Stationen berücksichtigt. Wichtig ist natürlich auch, dass die Haltestellen des ÖPNV gut zu erreichen und Wegeverbindungen für Fußgänger und Radfahrer attraktiv und einfach zu nutzen sind.

Die notwendigen Stellplätze für die zukünftigen Bewohner sollen nach Möglichkeit in Tiefgaragen unter den neuen Gebäuden untergebracht werden. Durch geeignete Maßnahmen (z. B. Parkraummanagement) soll ein sinnvolles Angebot geschaffen werden, um zu vermeiden, dass Fahrzeuge aus dem INquartier in angrenzenden Gebieten abgestellt werden.

Virtueller Marktplatz der Ideen

 

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